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Feb 27 2015

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Die Geschichte des Aero-Club Hof e.V.

1947 Fliegerkameraden Trotz Verbot der Alliierten treffen sich die alten Flugsportler.
1949 Phönix Die Interessengemeinschaft Segelflug wurde weiterhin verboten. Aus der Interessengemeinschaft Segelflug wurde „Phönix„.
1950 Aero-Club Hof Die Gründung von Luftsportvereine wurde durch die Alliierten genehmigt.Unter dem Symbol der Unsterblichkeit des mythischen Vogels Phönix wurde der Aeroclub Hof neu gegründet.
1953 Neubeginn der FliegereiHeiner Hacker erinnert sich an die Zeiten, als die Hofer Flieger auch noch in Neuenmarkt flogen! Erstes Segelflugzeug (Motorflug war von den Alliierten untersagt) des Aeroclub Hof. Eine MÜ 13 E mit der Kennung D – 1088 wurde auf den Namen „Stadt Hof“  getauftHerr Hacken an der Hofer MÜ mit Namen Stadt Hof 

Heiner Hacker, ein Fliegerfreund aus alten Zeiten erinnert sich:

Ob nur die gute Lage für die Standortwahl ausschlaggebend war, an den Ausläufern des Frankenwaldes sind bei guten Wind stundenlange Flüge möglich gewesen, oder eventuell auch Verbindungen zu Fliegern die in der Flugsportgruppe der HJ in Wirsberg aktiv waren, ist mir nicht bekannt. Ich gehe jedoch davon aus, dass bereits zu Vorkriegszeiten am „Sessenreuther Hang“ Flugsport betrieben wurde. Starts mittels Gummiseil am Standort des Unterstands für eine Seilwinde, haben mich als Kind (bis etwa 1954/55) stets belustigt , da die mit dem Gummiseil hangabwärts rennende Mannschaft nach der Freigabe des Gleiters meist wild durcheinander stürzte.Die Winde zum Segelstart anno 1954Von der Mühe das Flugzeug nach der Landung zurückzubringen und mittels Seilzug den Hang hochzuschaffen, darf man heute wohl gar nicht mehr reden. SchleppseilholerSchleppseilholer Da die Hofer am Platz in der Ebene mit ihren offenen Gleiter und Gummiseilstarts ebenfalls aktiv waren, nehme ich an, dass sie sich am Hang auch betätigten. Die Typenbezeichnung des Gleiters ist mir leider nicht bekannt. Mü nach der LandungMü nach der Landung

Mü nach Seilriss

Mü nach Seilriss 

 

Um 1960 wurde dann die B 303 zwischen Himmelkron und Wirsberg gebaut, was den Fliegern auch einen Teil ihres Flugfelds kostete .Ich kann mir nicht vorstellen, dass man dann den Flugbetrieb noch lange geduldet hätte, Landeanflüge bei Westwind am Hang entlang, über der Strasse eine Steilkurve und im starken Sinkflug runter auf die Wiese, das war manchmal schon fast Kunstflug. Zur Ergänzung der Historie würde ich nun sagen, dass die Hofer Flieger sich kurz nach 1950 bis zum Beginn der 60iger Jahre in Neuenmarkt betätigten und so muss ich noch hinzufügen, auch eine Gruppe Helmbrechtser Flieger öfters zu Gast hatten. Die flogen mit einen Doppelsitzer, wenn ich mich recht erinnere Typ Doppelraab, ein Hochdecker mit erhöhten hinteren Sitz und auf der Flächenunterseite Werbung für „Witt Weiden“. Spatz Scheißerla anno 1960Spatz „Scheißerla“ anno 1960

1955 Hohe Saas Eine beschränkte Benutzung für Sport- und Charterflüge wurde erteilt. Eine Dauerzulassung als Zivilflugplatz war nicht zu erwarten.
1957 Erster Flugbetrieb In Anwesenheit vieler Zuschauer wurde nach dem Krieg der Flugbetrieb aufgenommen. Der erste Segelflugschlepp mit Motorflugzeug wurde auf der Hohen Saas durchgeführt.
1959 Flugzeugtaufe Beim 1.Segelflugtag mit Bergfalke „Industriestadt Hof“ und Spatz „Scheißerle“ wurde das neue Segelflugzeug, ein Bergfalke mit der Kennung des ersten Seglers D – 1088 getauft.
1961 Bruchlandung Nach einer Bruchlandung wurde eine Rhönlerche II „Grunau Baby“ vor der Freiheitshalle getauft.
1962 Suche nach neuemFluggelände Die Suche nach einem neuen Fluggelände beginnt. Leider werden viele mögliche Grundstücke wegen der „Grenznähe“ nicht genehmigt. Ebenso wurde ein Dauerbetrieb auf dem Köditzer Hang untersagt.
1964 Neues Fluggelände Ein Gelände bei Hof-Pirk wird als geeignet erklärt. Erste Planungen.
1964 Großflugtag Am Köditzer Hang findet ein Großflugtag statt. 20.000 Besucher sahen ein4 stündiges Programm.
1965 Antrag zum Verkehrslandeplatz Ein Antrag zur Errichtung eines Verkehrslandeplatz geht an die Regierung.
1966 Baugenehmigung Erteilung der Baugenehmigung durch die Regierung.
1967 Neue Heimat des Aero-Club Mit dem Bau der Landebahn (720 x 15m) wird in Pirk die neue Heimat des Aeroclub Hof gegründet. Richtfest einer Flugzeughalle. Eine Cessna 172 mit der Kennung D-EMDI ist das erste Motorflugzeug.
1968 Flugbetriebsaufnahme Der Aeroclub beginnt nach Erteilung einer eingeschränkten Flugbetriebs- aufnahme mit Rundflügen. Die Flugleitung wird in einem ausgedienten Bus untergebracht.
1969 Einweihung Die offizielle Einweihung erfolgt mit dem ersten Flugtag in Pirk. 12.000 Zuschauer erleben die Vorführungen von 40 Flugzeugen.
1970 Frankenflug Mit einer Rekordbeteiligung von 65 Flugzeugen findet der 8. Frankenflug des Aeoclub Nürnberg in Hof-Pirk satt. Ein Tower, ein Flugbetriebsgebäude und eine Tankstelle wird fertiggestellt. Planungen zur Erweiterung des Flugplatzes beginnen.
1971 Bahnverlängerungund Hallenbau Verlängerung der Start- und Landebahn auf 820m,

Neubau einer weiteren Flugzeughalle durch die Stadt Hof.

1972  Bahnverbreiterung Die Start- und Landebahn wird auf 20m verbreitert.
1976 Kontrollzone Einrichten einer Kontrollzone und Aufnahme des Instrumentenflugbetriebes mit zunächst einem Nicht-Präzisionsanflugverfahren (NDB-Anflug)
1978 Planfeststellung Die Planfeststellung zu einer neuen Start- und Landebahn mit 1300 x 30m beginnt.
1984 1985 Baubeginn Einweihung Nach langem Streit um die neue Bahn: Baubeginn! 

Im September wird die neue Bahn eingeweiht.

Es mußten 120000 Kubikmeter Erdaushub bewältigt werden.

1999 Großes Flugplatzfest 30 Jahre Flugplatz Hof! Großes Flugplatzfest mit vielen Attraktionen und 40000 Besuchern. Auch das Wetter spielte mit Sonnenschein mit!
2000 50 Jahre Jubiläum Der Aero-Club-Hof e.V. feiert sein 50 jähriges Jubiläum mit vielen Gästen, Rundflügen und musikalischer Veranstaltung am Flugplatz Hof.

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